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Geschrieben von Bruno Seibeld   
Freitag, 24. Juni 2011
Bruno Seibeld - Der Bürgermeister informiert

Nun nimmt sie konkretere Formen an - die mögliche Fusion mit der Verbandsgemeinde Rhens. Anfang Juni ist das offizielle Schreiben des Bürgermeisters der Verbandsgemeinde Rhens (nach entsprechender Beschlussfassung im dortigen Verbandsgemeinderat) zur Aufnahme von Fusionsgesprächen bei mir eingetroffen. Der Verbandsgemeinderat Untermosel hatte bereits im letzten Jahr, nachdem sich verschiedene Fusions-Szenarien (auch Treis-Karden war im Gespräch) aufgetan hatten, einen Grundsatzbeschluss gefasst, nachdem unsere Verbandsgemeinde für Fusionsgespräche grundsätzlich bereit steht. Eine mögliche Fusion mit Rhens erscheint vielen Außenstehenden auf den ersten Blick als „nicht passend“. Die regionale Identität unserer Gemeinden ist zur „Terrassenmosel“ gegeben, für die Rheingemeinden (Rhens, Brey und Spay) ist dies die Zugehörigkeit zum "Mittelrheintal".


Verbandsgemeinden sind keine historisch gewachsenen Gebilde, sie sind in erster Linie Verwaltungseinheiten, deren Grenzen zuletzt bei der Gebietsreform im Jahre 1970 verändert wurden. Damals sind Gemeinden aus den vorherigen Ämtern Münstermaifeld, Winningen, Brodenbach und Polch zu unserer heutigen Verbandsgemeinde Untermosel zusammengeführt worden, wobei damals auch die Landkreise (Mayen, Koblenz und St. Goar) verändert wurden.
Nun ist es notwendig, dass wir auch mit unseren Einwohnern und Bürgern über die mögliche Fusion und ihre Auswirkungen diskutieren und ins Gespräch kommen. Bei einem derartigen Prozess ist es wichtig, die Bevölkerung von Anfang an „mit zu nehmen“. Dabei ist es wichtig, zu wissen, dass beide bisherigen Verwaltungssitze bestehen bleiben und der Bürgerservice hier wie da aufrecht erhalten wird. Dennoch sind beachtenswerte Synergien möglich.
Für eine „freiwillige Fusion“ sind nicht nur zustimmende Beschlüsse des Verbandsgemeinderates sondern auch mindestens der Mehrzahl der Ortsgemeinden notwendig. Ich werde weiter zu diesem Thema in unseren Medien Stellung nehmen und berichten.

Gelungener Auftakt der Spendenaktion "gegen Kinderarmut"

Wie berichtet, haben wir den Raderlebnistag „Happy Mosel“ zum Anlass genommen, die diesjährige Aktion der Lotto-Stiftung Rheinland-Pfalz an diesem Tag mit dem Motto „Radeln gegen Kinderarmut“ zu unterstützen. Kinderarmut hat viele Facetten in seelischer, körperlicher oder auch finanzieller Hinsicht.
Auch die Fraktionen im Verbandsgemeinderat sowie die Ortsgemeinden haben Spendensammlungen für diesen Zweck initiiert. Erwähnens- und anerkennenswert ist das Ergebnis der Gemeinde Lehmen, die in kurzer Zeit unter Einbindung verschiedener Vereine 455 Euro gesammelt hat. Am Sonntag konnte Ortsbürgermeister Günter Deis die Spendenbox mit den 455 Euro an Hans-Peter Schössler, den Geschäftsführer von Lotto Rheinland-Pfalz, übergeben. Mit dabei waren beim Stopp der Radlerprominenz Ministerpräsident Kurt Beck, Innenminister Roger Lewentz und viele weitere, die diese Spendenaktion ebenfalls unterstützen.
Die Spendenaktion wird noch in den nächsten Wochen in unseren Gemeinden fortgeführt. Spendenlose zu 10 Euro werden weiterhin bei der Tourist-Info im Hause der Verbandsgemeindeverwaltung und einigen Stellen in einzelnen Gemeinden angeboten, wobei die Zahl der Lose begrenzt ist, da hinter jedem Los auch ein Gewinn steht. Die Gewinne können sofort bei der Tourist-Info in Empfang genommen werden.
Nach Abschluss dieser „Solidaraktion“ in unserer Verbandsgemeinde „gegen Kinderarmut“ werde ich über die Sammelergebnisse in den Gemeinden, von Vereinen und sonstigen Initiativen und Gruppen, die ihr Ergebnis über die Verbandsgemeinde einreichen, berichten.

Verbrauchsabrechnungen des Abwasserwerkes in Vorbereitung

Die Verbrauchsabrechnungen des Abwasserwerkes der Verbandsgemeinde Untermosel für das Jahr 2010 für die Gemeinden Dieblich, Löf und Brodenbach werden in den nächsten Tagen zugestellt. Erstmals ist in diesen Verbrauchsabrechnungen auch der wiederkehrende Beitrag für Schmutzwasser enthalten.

Im Rahmen der Verabschiedung des Wirtschaftsplanes des Abwasserwerkes der Verbandsgemeinde Untermosel für das Jahr 2011 sowie des Haushaltes der Verbandsgemeinde, wurde fraktionsübergreifend die Notwendigkeit der neuen Beitragsstruktur für den Bereich der Abwasserbeseitigung nochmals herausgestellt. Dabei wird nicht verkannt, dass es in einzelnen Fällen schon zu deutlichen Mehrbelastungen kommt, die von den Betroffenen als „ungerecht“ empfunden werden.

Letztes Update ( Sonntag, 26. Juni 2011 )
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