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Geschrieben von Bruno Seibeld   
Freitag, 21. Oktober 2011
Bruno Seibeld - Der Bürgermeister informiert

Am 23. Mai fand das erste Treffen des Arbeitskreises „Kulturraum Untermosel“ statt.
Das Ziel war, das kulturelle Erbe und die kulturellen Aktivitäten in unserem heimatlichen Raum zu sichten, besser miteinander zu vernetzen und zugänglich zu machen. Es geht auch darum, mit dieser "Erschließung" dazu beizutragen, ein Heimatgefühl und -bewusstsein auszubauen, was sicher auf Ortsebene bei vielen schon vorhanden ist. Kann man es auf der Ebene unserer Untermosel-Region stärken und zusammenführen?
Bei diesem ersten Treffen haben wir alle Aktivitäten gesammelt und die Erfahrungen ausgetauscht. Es wurde vereinbart, mit dieser Aktivität fortzufahren und den Austausch zu intensivieren.

Zu folgenden Bereichen sollen die Informationen aus den Orten gebündelt werden:

- Museen und Ausstellungen
- Events und Präsentationen
- Vorträge und Workshops
- Exkursionen und Führungen
- Forschung
- Kulturreihen
- Literatur.

Wir laden alle interessierten Bürgerinnen und Bürger aus unserer Verbandsgemeinde herzlich zu einem Treffen am Donnerstag, den 03. November 2011 um 19.30 Uhr in den Sitzungssaal (1. Stock) der Verbandsgemeindeverwaltung Untermosel, Bahnhofstraße 44, 56330 Kobern-Gondorf ein.

Bei Interesse melden Sie sich bitte bis zum 25. Oktober in der Geschäftsstelle der VHS, Frau Barbara Kreckler, Tel. 02607/49-13 oder per Email: an.



Sammlung für die Kriegsgräberfürsorge

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge führt in der Zeit

vom 01. bis 21. November 2011

seine diesjährige Haus- und Straßensammlung durch.

Wir sind wieder alle aufgerufen zu helfen!

Seit nunmehr neunzig Jahren widmet sich der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e. V. der Aufgabe, die Gräber der deutschen Kriegstoten im Ausland zu erfassen, zu erhalten und zu pflegen.

Er betreut Angehörige in Fragen der Kriegsgräberfürsorge, berät öffentliche und private Stellen, unterstützt die internationale Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Kriegsgräberfürsorge und fördert die Begegnung junger Menschen an den Ruhe- stätten der Toten.

In seiner Obhut befinden sich heute 824 Kriegsgräberstätten in 45 Staaten mit etwa 2,4 Millionen Kriegstoten.

Seit der politischen Wende in Osteuropa arbeitet der Volksbund auch in den Staaten des einstigen Ostblocks.
Dort fanden im Zweiten Weltkrieg etwa drei Millionen deutsche Soldaten den Tod. Das sind mehr als doppelt so viele, wie auf den Kriegsgräberstätten im Westen ruhen.

Diese Aufgabe stellt den Volksbund vor immer neue Herausforderungen.

Viele der über hunderttausend Grablagen sind nur schwer auffindbar, zerstört, überbaut oder geplündert. Trotzdem konnten schon über 300 Friedhöfe des II.WK und 190 Anlagen des I. WK in Ost-, Mittel- und Südosteuropa wieder hergerichtet bzw. neu angelegt werden.
Dazu zählen 54 zentrale Sammelfriedhöfe. Über 30 Anlagen sind zur Zeit im Bau bzw. werden instand gesetzt. Etwa 673.000 Kriegstote wurden bereits umgebetet.

Soldatenfriedhöfe sind Stätten der Begegnung, der Versöhnung und der Mahnung zum Frieden.

Deshalb organisiert der Volksbund unter anderem Fahrten zu Kriegsgräberstätten, veranstaltet nationale und internationale Jugendlager zur Pflege von Soldatenfriedhöfen und informiert in Schulen und Schulfreizeiten.

In den Jugendbegegnungsstätten auf den Soldatenfriedhöfen – Golm (Insel Usedom, Deutschland), Lommel (Belgien), Niederbronn (Frankreich) und Ysselsteyn (Niederlande) – finden Schul- und Jugendgruppen ideale Rahmenbedingungen für friedenspädagogische Projekte.

Im vergangenen Jahr haben daran 19.800 Jugendliche teilgenommen.

Der Volksbund benötigt, besonders für die Arbeit in Osteuropa, sehr hohe finanzielle Mittel. Diese müssen zum Teil durch die Haus- und Straßensammlung aufgebracht werden.

Daher bitte ich alle Bürgerinnen und Bürger, den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge mit einer großzügigen S p e n d e bei seiner weltweit anerkannten Arbeit zu unterstützen.

Weisen Sie den Sammlern nicht die Tür sondern helfen Sie mit, denn die Arbeit des Volksbundes ist eine humanitäre Verpflichtung im Auftrag der Bundesregierung.

Hierbei lautet das Motto: „Versöhnung über den Gräbern – Arbeit für den Frieden“.

Auch Ihre Spende ist ein sehr wichtiger Beitrag zur Sicherstellung dieser Arbeit.

Letztes Update ( Freitag, 28. Oktober 2011 )
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