 Der Verbandsgemeinderat Untermosel hat am 27. 10. 2011 beschlossen, auf Grundlage der bisherigen Gespräche mit der Verbandsgemeinde Rhens die weiteren Fusionsverhandlungen zu führen, mit dem Ziel, bis zum 30.06.2012 eine beschlussreife Fusionsvereinbarung vorzulegen. Nach diesem Grundsatzbeschluss lade ich nunmehr in Absprache mit den Ortsgemeinden zu den Informationsabenden zur kommunalen Gebietsreform (Einwohnerversammlungen) wie folgt ein:
| Ort | Datum | Uhrzeit | Räumlichkeit |
| Alken | Di., 29.11.2011 | 19.30 Uhr | Bürgerhaus, Schulstr. 1-3 |
| Brodenbach | Mo., 12.12.2011 | 19.30 Uhr | Gemeindesaal/Alte Schule |
| Burgen | Di., 06.12.2011 | 19.30 Uhr | Bürgersaal |
| Dieblich | Di., 20.12.2011 | 19.30 Uhr | Sitzungssaal/Rathaus |
| Hatzenport | Do., 08.12.2011 | 19.30 Uhr | Gasthaus Traube |
| Lehmen | Mi., 21.12.2011 | 18.30 Uhr | Pfarrheim |
| Löf | Di., 22.11.2011 | 18.30 Uhr | Bürgerraum/Sonnenringhalle |
| Niederfell | Mo., 28.11.2011 | 19.30 Uhr | Dorfgemeinschaftshaus |
| Nörtershausen | Mi., 30.11.2011 | 19.00 Uhr | Dorfgemeinschaftshaus |
| Oberfell | Di., 29.11.2011 | 18.30 Uhr | Großer Ratssaal/Bürgerhaus |
| Winningen | Do., 24.11.2011 | 19.30 Uhr | Altes Turnerheim, Neustraße |
Gutes Miteinander zwischen Kirche und Kommunen
Weihbischof Peters trifft Kommunalpolitiker von Maifeld und Untermosel
Kobern – Zu einem Austausch mit Kommunalpolitikerinnen und –politikern aus den Verbandsgemeinden Maifeld und Untermosel hat sich der Trierer Weihbischof Jörg Michael Peters am 10. November getroffen. Weihbischof Peters ist derzeit auf Firm- und Visitationsreise im Dekanat Maifeld-Untermosel unterwegs, zu dem die beiden Verbandsgemeinden gehören. Verbandsbürgermeister Bruno Seibeld (VG Untermosel) sagte in seiner Begrüßung, es gehe darum, „das Miteinander von Kirche und Kommunen zu erörtern“, etwa, wie es gelingen könne, „die Kirche im Dorf“ zu lassen nach der Neuordnung der Dekanate vor einigen Jahren und der jetzt erfolgten Neuordung der Pfarreiengemeinschaften. Verbandsbürgermeister Maximilian Mumm (Maifeld) dankte Dechant Jörg Schuh und den Seelsorgerinnen und Seelsorgern des Dekanates für die „wunderbare Seelsorge-Arbeit vor Ort“.
„Wir wollen schauen: Wo sind die gemeinsamen Aufträge, das gemeinsame Engagement, wo ist der Schulterschluss auch auf Zukunft hin gefragt?“ fasste Weihbischof Peters die Gründe für das Treffen im Rathaus in Kobern zusammen. Peters zeigte sich erfreut darüber, dass neben den beiden Verbandsbürgermeistern auch zahlreiche Ortsbürgermeister und Beigeordnete zu dem Treffen, an dem auch fast alle hauptamtlichen Seelsorgerinnen und Seelsorger des Dekanates teilnahmen, gekommen waren: „Das zeigt das hohe Interesse an einem guten Miteinander zwischen Kommunen und Kirche.“ Dechant Schuh lobte das gute Miteinander von Kirchen- und Ortsgemeinden im Dekanat: „Wir machen die Erfahrung, dass wir einander gut tun und einander bestärken können, wenn wir zusammen arbeiten.“ Die Priester und Seelsorgerinnen und Seelsorger erlebten seitens der Kommunalpolitik „Wohlwollen und Entgegenkommen“. Die anwesenden Politikerinnen und Politiker bestätigten die gute Zusammenarbeit.
Der Weihbischof sagte, man habe die Frage nach „der Kirche im Dorf“, also der Seelsorge im ländlichen Raum im Blick. Entscheidend für die Menschen sei die Größe der Pfarreiengemeinschaften. Deshalb sei es wichtig, „das in kleineren Strukturen Gewachsene zu bewahren, dass es weiterhin Beheimatung“ geben könne. Weitere Themen waren die Jugendarbeit im Dekanat und die ökumenische Zusammenarbeit – hier verwies Weihbischof Peters auf die Heilig-Rock-Wallfahrt im kommenden Jahr in Trier, die einen starken ökumenischen Akzent hat und von der das Bistum sich einen „geistlichen Aufbruch“ erhofft. Auch die Frage der Präsenz der katholischen Kirche in den Kindergärten wurde angesprochen. Weihbischof Peters betonte, das Bistum wolle sich nicht aus der Fläche zurückziehen: „Wir wollen uns weiter in den Kindertagesstätten engagieren. Die Qualität unserer Arbeit und der Anspruch, den wir mitbringen, können sich sehen lassen.“ Auf die Frage nach einem Konzept für kirchliche Immobilien sagte Peters, das Bistum werde sich in den kommenden Jahren verstärkt mit diesem Thema befassen. Dabei müsse man sich die Fragen stellen: „Was haben wir? Was brauchen wir? Was können wir uns leisten?“ Auch hier setze man auf Synergien mit den Kommunen.
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